Alte Polizei, Kulturzentrum in Stadthagen, Mehrgenerationenhaus Schaumburg

Mehrgenerationenhaus Schaumburg
(MGH SHG)

update 15.02.2017



Projekt Mehrgenerationenhaus Schaumburg ab 2008 -
Generationen übergreifender Angebote & Dienstleistungen

Seit dem Auftakt im Mai 2008 entwickeln wir mit dem Projekt „Mehrgenera- tionenhaus Schaumburg“ im Kulturzentrum Alte Polizei in Stadthagen ein besonderes Profil. Generationen übergreifend, interkulturell, kreativ und integrativ sollen die Angebote sein, die wir als Antwort auf den demogra- phischen Wandel erproben.

MGH-Talk
Mi 26.09.12, 19:30 Uhr
Das Mehrgenerationenhaus Schaumburg und die Herausforderungen des demographischen Wandels - 
Gespräch mit den KandidatInnen zur Landtagswahl 2013 aus unserem Wahlkreis 37 zur Stärkung der sozialen Infrastruktur durch das MGH SHG:

  • Maria Börger-Sukstorf (Bündnis 90/Die Grünen)

  • Karsten Becker (SPD)

  • Mike Schmidt (CDU)

  • Ralf Kirstan (FDP)

  • Bernd Riensch (Piraten)

Das MGH Schaumburg stärkt die soziale Infrastruktur durch:

  • bürgerschaftliches Engagement

  • Generationen übergreifende Angebote

  • kreative Impulse

  • interkulturelle Akzente

  • integrative Aktivitäten

Von 2008-2011 haben wir im Rahmen des „Aktionsprogramms MGH 1“ mit einer 100%-Förderung durch das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) eine Palette neuer Angebote entwickelt, unsere Antworten auf den demographischen Wandel. Wenn unsere Gesellschaft „älter, weniger, bunter, einsamer“ wird (Statistisches Landesamt Nds.), muss auch ein soziokulturelles Zentrum wie die Alte Polizei diese Herausforderung annehmen und neue Wege für Kultur und Kommunikation erproben.
Wir konnten eine ganze Palette neuer Angebote erfolgreich starten und sind ins 2. Förderprogramm aufgenommen worden, das „Aktionsprogramm MGH 2“ (2012-2014), mit einem 50%-Anteil EU-Förderung durch den Europäischen Sozialfonds (ESF), sowie mit Bundesmittel (BMFSFJ, 25%) und der Förderung des Landes Niedersachsen und der Stadt Stadthagen (jeweils 12,5%). 
In vier Handlungsschwerpunkten bauen wir 20 Angebote auf, die nach den Kriterien des ESF auch struktur- und beschäftigungsfördernd angelegt sein müssen.

Mit den KandidatInnen der Parteien aus Schaumburg für die Landtagswahl im Januar 2013 wollen wir darüber sprechen, wieweit das Konzept „MGH SHG“ den Vorstellungen der Parteien zur Stärkung der sozialen Infrastruktur entspricht. Natürlich setzen wir dabei auch auf zukünftig positive Kontakte gen Hannover, damit gut informierte Mitglieder des Landtages aus unserer Region konstruktiv an der Weiterentwicklung gelungener Modellvorhaben im sozialen und kulturellen Bereich mitentscheiden. 

Mehrere der MGH-Projekte in Niedersachsen nutzen wie wir in Stadthagen den zeitlichen Rahmen der „Woche des bürgerschaftlichen Engagements“ 2012 (s. www.b-b-e.de), um Aufmerksamkeit für das MGH herzustellen. Bürgerschaftliches Engagement ist seit Gründung unseres Trägervereins eine wesentliche Basis der soziokulturellen Arbeit in Stadthagen, das MGH-Projekt bietet aber seit 2008 wie kein anderes Projekt zuvor viele Chancen zur Mitwirkung, die dauerhaft von mehr als 20 Aktiven genutzt werden – seit Jahren.

Heike Klenke, Koordinatorin: „Unser MGH schafft neue Räume und mehr Zeit für persönliche und zwischenmenschliche Angelegenheiten, für Gespräche und Begegnung, für ein wechselseitiges Aufeinanderzugehen und Unter- stützen, für ein Zusammenwirken von Alt und Jung". Kinder-, Jugend- und Seniorenangebote, Gruppen im Haus, Galerie-Café, Kulturprogramm und Projekte - die bewährten Angebote der >alten polizei< behalten ihren Platz. Im MGH-Projekt haben wir die Palette der Aktivitäten gezielt erwei- tern können. Einig sind sich alle Mitwirkenden schon jetzt über ein wich- tiges Ergebnis: „Erfahrungen weitergeben macht Spass, anderen zu helfen auch, und Hilfe auf Gegenseitigkeit wird gelingen - gemeinsam in einer Gesellschaft, in der wir leben wollen!"

Die Jury beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), das insgesamt 500 MGH Bundesweit im >Aktionsprogramm MGH 1< bis 2011 förderte, hat unserem MGH-Projekt den Zuschlag für die 2. Entwicklungsstufe gegeben. Von 2012-2014 erhalten wir nun Fördermittel der Europäischen Union (EU), des Europäischen Sozialfonds für Deutschland (ESF), des BMFSFJ, des Landes Niedersachsen und der Stadt Stadthagen.
     

Das MGH soll die Beteiligten für ihre neuen Tätigkeiten qualifizieren. So gab es erste Fortbildungs-Angebote für die bürgerschaftlich Engagierten in den offenen Treffen und im AK Leben mit Demenz. „Austausch und Begegnung werden im MGH SHG auch in der 2. Eappe von 2012-2014 groß geschrieben", erklären Heike Klenke und Klaus Strempel (MGH-Koordina- tion). „Mitr unserem Konzept >4 Handlungsfelder – 20 Angebote< haben wir eine Weiterförderung gewinnen können, jetzt beraten und planen wir regelmäßig im >MGH-Forum< mit allen Aktiven und neuen Interessierten über die Stärkung und Weiterentwicklung unseres gemeinsamen Projektes“.

In Stadthagen nutzen inzwischen viele Menschen die Angebote des MGH. Mehr als 20 Aktive sind bürgerschaftlich engagiert, mehrere Organisationen und Vereine haben sich das Konzept vorstellen lassen und mit fünf guten Projekt-PartnerInnen geht das MGH in die Weiterentwicklung: Integrations- und Seniorenbeirat, Paritätische Lebenshilfe Weserbergland, Landesver- einigung Kulturelle Jugendbildung und Stadt Stadthagen. Als Paten sind u.a. die Kindertagesstätte Herminenstift und der Bundestagsabgeordnete Edathy beteiligt; mit dem Paten-MGH in Emden wollen wir die guten Kontakte weiter pflegen.

Die Service-Agentur, die im Auftrag des BMFSFJ für die 450 MGH im Aktionsprogramm 2 bundesweit tätig ist, bietet weiterhin verschiedene Instrumente zur Beratung und Vernetzung. Mit unserem MGH beteiligen wir uns weiterhin aktiv an der Netzwerkarbeit im Bundeskontext, an Fachta- gen, Telefonkonferenzen, Regional-Treffen in Niedersachsen, an Diskussion im Internet-Portal. Das Voneinander-Lernen wird weiter groß geschrieben und das Netzwerk der MGH in Nidersachsen hat es schon 2011 geschafft, für alle MGH in unserem Bundesland einen Anteil Landesförderung zu gewinnen. Das gibt es so nur noch in Baden-Würtemberg!

Wer Interesse hat, das MGH kennenzulernen, ist zum MGH-Forum eingela- den, an jedem 1. Montag im Monat von 17 bis 18 Uhr im Galerie-Café.

Mehr Informationen gibt es auch auf dem Internet-Portal der MGH: www.mehrgenerationenhaeuser.de - und natürlich in der Infobörse >FreiwillICH< bei Edeltraut Messerschmidt, Tel. 05721-893772.

   

     

Die >alte polizei< im denkmalgeschützten Ensemble
mit Renaissance-Schloss und dem Museum Amtspforte