Alte Polizei, Kulturzentrum in Stadthagen, Mehrgenerationenhaus Schaumburg

 

Zettelkasten

update 28.03.2017



Afghanistan ist nicht sicher – und Syrien?

Update 05.03.2017

Afghanistan heute:
Land mit "sicheren Regionen"?

Die Situation afghanischer Flüchtlinge in Deutschland stand im Mittelpunkt eines Workshops bei
der Vorbereitungstagung zur Interkulturellen Woche 2017 (IKW), die der Ökumenische Vorbereitungsausschuss (ÖVA) der IKW von 17.-18. Februar in Hannover organisierte.

Wenn „Geberländer“ wie Deutschland, die die afghanische Regierung unterstützen, in den Abkommen vom Oktober 2016 die Rücknahme von Flüchtlingen fordern, sind afghanische Flüchtlinge in
Deutschland bedroht - aber auch die Schutzrechte, die bisher in unserem Land galten.

Ziel der Bundesregierung ist es, ab Ende 2016 etwa 12.000 afghanische Flüchtlinge in Deportations-Flügen à 50 Personen nach Kabul transportieren zu lassen. Seit Beginn der Sammelabschiebungen im Dezember 2016 kritisieren Menschenrechtsorganisationen und Kirchen, Internationale Organisationen und afghanische Exil-Organisationen dieses Geschäft mit Menschen.

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15.02.2017
Seit dem Herbst dieses Jahres fragen sich viele bürgerschaftlich Engagierte in der Flüchtlingsinitiative Stadthagen:

Gibt es in den Hauptkrisengebieten, aus denen Flüchtlinge auch nach Schaumburg kommen, schon wieder sichere Gebiete? Wie sicher sind die Hauptherkunftsländer der Flüchtlinge?

Eine Antwort gibt Pro Asyl, Dachverband der Flüchtlings- und Menschenrechtsinitiativen bundesweit:

Tausende Tote und Verletzte: Afghanistan ist nicht sicher!

„Über 1.600 Tote und mehr als 3.500 Verletzte unter der afghanischen Zivilbevölkerung im ersten Halbjahr 2016 sprechen eine deutliche Sprache: Afghanistan ist kein sicheres Land! Nicht für die Menschen, die dort leben, und erst recht nicht für Asylsuchende, die dorthin abgeschoben werden sollen.
Afghanische Flüchtlinge müssen in Deutschland und anderen EU-Staaten weiterhin Aufnahme finden und Schutz erhalten!“

„Die Fälle afghanischer Flüchtlinge, deren Anträge vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) abgelehnt wurden, häufen sich. Die Asylsuchenden schildern Repressionen und Bedrohungen – vor allem durch die Taliban. Sie berichten von Zwangsrekrutierungen, Entführungen, Todesdrohungen und der Ermordung von Familienmitgliedern. Die Angst vor Anschlägen ist allgegenwärtig“.

Der Protest von PRO ASYL verdient eine starke Unterstützung auch aus Stadthagen und Schaumburg! Auf der website von Pro Asyl gibt es die Möglichkeit, eine Protestpostkarte an Bundesinnenminister de Maizière zu senden und sich an der Pro-Asyl-E-Mail-Aktion zu beteiligen:

www.proasyl.de/thema/unsicheres-afghanistan/#topic-content

Auch die syrische Zivilgesellschaft braucht unsere Solidarität – hier und in Syrien.

Zur Lage in Syrien und den Protesten in Deutschland schreibt adopt a revolution, das Netzwerk zur Stärkung der syrischen Zivilgesellschaft:
„Viele der AktivistInnen, die es nach Europa geschafft haben, leiden hier an einer Art politischen Depression. Auch wir, die die Proteste organisieren, sind oft deprimiert. Aber es sind gerade die gemeinsamen Proteste, die uns aus unserer Lethargie reißen und uns wieder Kraft geben. Solidarität ist das Gegengift gegen Ohnmacht“.
(Mohammed Abu Hajar, syrischer Aktivist und Rapper, in: adopt a revolution, Winter 2016/2017)

mehr: www.adoptarevolution.org

     

Freude an Kultur verschenken!

Seit Anfang Dezember werden wir immer wieder gefragt: Gibt es schon Ticktes für Kultur-Veranstaltungen 2017? 
Die Antwort: Für alle Veranstaltungen, die wir für 2017 ankündigen, sind Tickets verfügbar!

Dazu zählen:

  • Bernd Gieseking (Fr 13.01., 20 Uhr, 16,–)

  • Lito Bringas-Trio (Do 02.02., 19:30 Uhr, 8.-)

  • Schaumburger Kanada-Chor (Sa 04.02., 20 Uhr, 8.-)

  • Claus von Wagner (Fr 17.02., 20 Uhr, 21.-)

  • Fatih Çevikkollu (Fr 24.02., 20 Uhr, 18.-)

  • WaeM-Slam Stadthagen (Do 02.03., 20 Uhr, 7.-/erm. 5.-)

  • Sebastian Pufpaff (Sa 11.03., 20 Uhr, 20.-) u.v.m.

Und, ja, auch für die Eröffnung der Kultursaison, die wir 2017 in guter Tradition zusammen mit Kultur Stadthagen e.V. am Samstag, 28. Januar, organisieren, gibt es noch Karten:

Es ist uns gelungen, eines der interessantesten Duos aus der Musik- und Comedy-Szene Europas für Stadthagen zu engagieren: GOGOL & MÄX, ausgebildete Musiker, die mit Piano und bis zu 100 Instrumenten ein spektakuläres Musik-Programm bieten! 
GOGOL & MÄX kommen mit ihrem 25jährigen Jubiläumsprogramm CONCERTO HUMUROSO direkt aus Paris zu uns ins ländliche Schaumburg: Erleben Sie mit uns eine clowneske Show in konzeptionell ureigener Form!
> mehr: www.altepolizei.de, Programm/Januar.

Einfach vorbeischauen: 
Ticketverkauf: Infobüro direkt im Kulturzentrum, Obernstr. 29, Seiteneingang Klosterstrasse, Mo-Do 9-13 & 15-17 Uhr, Fr 9-13 Uhr.

Wer sich aus der Ferne meldet, erreicht uns telefonisch bzw. per E-Mail: Tel. 05721-893770 & info@altepolizei.de

   

OBR – One Billion Rising

 

14.02.2017
11:00 Uhr
Treffpunkt Festplatz Stadthagen –
Umzug durch die Innenstadt (Festplatz)
OBR – International
One Billion Rising 2017 in Schaumburg
Kultur-Aktion gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

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Auch in Stadthagen haben die Vorbereitungen zur Beteiligung an der internationalen Kultur-Aktion One-Billion-Rising (OBR) begonnen. Martina Wundenberg, Tanzatelier Wundenberg, Stadthagen, leitet die erste Phase an: Train the trainers! An mehreren Terminen im November stellt sie interessierten MultipikatorInnen die Musik von Eve Ensler und eine Tanz-Choreografie vor, die international im Zentrum der öffentlichen Aktion zum Valentinstag stehen wird. Alle, die jetzt das Konzept kennenlernen und die Inszenierung üben, vermitteln anschließend ihre Kenntnisse an eigene Tanzgruppen in Stadt und Region weiter.
Dafür werden Teilnehmende gesucht, die sich an einem Tanz nach der Musik von Eve Ensler beteiligten, ein Aufbegehren gegen Gewalt und für die Solidarität mit Frauen und Mädchen, die Gewalt erleiden. Hierbei steht allerdings nicht die Perfektion des Tanzes im Vordergrund, sondern die symbolische Unterstützung aller Betroffenen und die Ablehnung von Gewalt in allen Formen.

Wer sich der Aktion anschließen und die Choreographie erlernen möchte, hat die Möglichkeit am 3./10./17. oder 24. November 2016 das Tanz-Atelier Martina Wundenberg, Krumme Straße 28 in Stadthagen zu besuchen. Die Räumlichkeiten und Übungsstunden werden für Interessierte kostenlos zur Verfügung gesellt.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!

One Billion Rising 2017 in Stadthagen wird durch die Kreisjugendpflege und die Arbeitskreise für Mädchen- und Jungenarbeit beim Landkreis Schaumburg in Kooperation mit der Mädchen- und Frauenberatungsstelle BASTA und dem Amt für Gleichstellung organisiert.
Wer Interesse hat, sich der Aktion am 14.02.2017, 11.00 Uhr anzuschließen, ist herzlich eingeladen (Jungen wie Mädchen!).

Für unser Kulturzentrum beteiligt sich Heike Klenke an den Trainings-Terminen. Sie hat bereits alle Tanz-Gruppen u.a. potentiell Mitwirkende im Haus informiert. Viele Menschen können am 14.02.2017 mitwirken – mit Tanz, Gesang, Live-Musik, Postern u.v.m.
2015 wurde das Projekt bereits in der Nachbarschaft aufgenommen: Zu der öffentlichen Veranstaltung in Minden gibt es sehr motivierende Medienberichte!
Was geht? Zu 2016 ein kurzer Film aus Wuppertal/Köln: www.youtube.com/watch?v=xnUTnMl1Nmc

Mehr Informationen zur Internationalen Kampagne gibt es online: 
www.onebillionrising.org/about/campaign

Über Aktivitäten in der Bundesrepublik informiert eine eigene website mit einer Aktionskarte für Deutschland: www.onebillionrising.de, & www.onebillionrising.de/aktionskarte-2017/,
natürlich auch in den sozialen Medien: www.facebook.com/OneBillionRisingGermany

Mitwirken erwünscht! 

Kontakt: 
Heike Klenke, Kulturzentrum, Tel. 05721-893770, info@altepolizei.de
Iris Burkardt-Pawlik, Jugendamt SHG, Tel. 05721 89092-15, jugendpflege.51@landkreis-schaumburg.de

    

Alte Polizei – Mitglied im Bündnis „Niedersachsen packt an“

Am 30. November 2015, ging ein neues gesellschaftlichen Bündnis an den Start: Niedersachsen packt an. Gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), den Unternehmerverbänden Niedersachsen (UVN), der Katholischen Kirche in Niedersachsen und der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen und dem Land Niedersachsen wurde das offene Aktionsbündnis der Öffentlichkeit vorgestellt.

Ziel ist es, die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen und Asylbegehrenden in Gesellschaft und Arbeit voranzubringen. „Wir zeigen, was Niedersachsen ausmacht: Solidarität, Toleranz und gesellschaftlicher Zusammenhalt“, heißt es in dem in Hannover veröffentlichten gemeinsamen Aufruf. Alle Menschen in Niedersachsen sind eingeladen, sich zu beteiligen.

Das neue Bündnis trat an die Stelle des Landesbeirats „Migration und Teilhabe“, da die Landesregierung ihre Aktivitäten für eine breitere Beteiligung öffnen und mehr zivilgesellschaftlichen Schwung aufnehmen wollte.

„Niedersachsen packt an!“ veranstaltet größere Konferenzen – wie im März 2016 zum Thema Spracherwerb, regional und auf Landesebene über Zugänge zum Arbeitsmarkt, im kommenden Jahr 2017 wahrscheinlich zum Thema Kultur. Es gibt keine stringente Organisationsstruktur, vielmehr können unterschiedliche Träger ihre Aktivitäten unterhalb des Bündnisses planen und hierüber kommunizieren.

Unser Kulturzentrum in Stadthagen ist der LAG Soziokultur, unserem Landesverband, gefolgt und 2016 dem Bündnis beigetreten. Auf der website des Bündnisses heißt es im Herbst: „Wir sind bereits 2.283 Personen und 310 Organsiationen“ (Anfang Oktober 2016).

Wir hoffen, dass viele weitere bürgerschaftlich Engagierte, aktive Organisationen und moderne Unternehmen in Stadthagen und Schaumburg sich an diesem wichtigen Vorhaben beteiligen werden. Aktuelle Informationen, Hinweise auf regionale oder Landes-Veranstaltungen, ein Archiv etc. finden sich auf der website des Bündnisses.

> mehr: www.niedersachsen-packt-an.de

   

Unser Hannover – bunt und solidarisch!
Kundgebung gegen AfD

Sa 10.09.2016, 12.30 Uhr
Unser Hannover – bunt und solidarisch!
Kundgebung gegen AfD
Platz der Göttinger Sieben

Unser Hannover – bunt und solidarisch! Unter diesem Motto tritt der hannoversche DGB am kommenden Samstag der rechtspopulistischen AfD entgegen. Gemeinsam mit AWO, den Kulturzentren Pavillon und FAUST, der Initiative Kirche für Demokratie – gegen Rechtsextremismus, der VVN und weiteren Unterstützern wenden sich die Gewerkschaften gegen Ausgrenzung, Rassismus und Rechtpopulismus.

Sie kritisieren an der AfD einen verstaubten Familienbegriff und eine Politik, die vor allem Großverdiener und Vermögende entlastet. „Gering- und Mittelverdiener hätten bei der AfD nichts zu gewinnen, statt dessen setzt sie auf Stimmungsmache gegen Flüchtlinge“, so DGB-Sprecher Steffen Holz. Die Organisatoren wollen mit dieser Veranstaltung ein Gegengewicht zur Abschlusskundgebung der AfD im Kommunalwahlkampf setzen, die um 14 Uhr auf dem Trammplatz mit Frauke Petry stattfinden soll.

Es sprechen: Werner Preissner (DGB-Kreisvorsitzender), Hanna Kreisel-Liebermann (Marktkirchenpastorin) und ein/e Vertreter/in der Gewerkschaftsjugend, außerdem gibt es Musik- und Kulturbeiträge. 
> mehr: Flyer zum 10.09.16

   

 

Gedenkveranstaltung zum Antikriegstag

Antikriegstag 2016
Do 01.09.
17 Uhr
Gedenkveranstaltung
Martini Friedhof
, Gräberfeld von 46 ZwangsarbeiterInnen

„WIR“ lädt ein zur Gedenkveranstaltung am 1. September 2016 auf dem Martini Friedhof in Stadthagen, am Gräberfeld der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter

Gedenkveranstaltung - Ablauf
17.00 Uhr
Musik (Sven Schnee)
Begrüßung (Richard Wilmers, WIR – Vors.)
„Der Schwur von Buchenwald“ (Gundi Donjes, WIR)
Gedanken zum Antikriegstag (Richard Wilmers)
Musik (Sven Schnee)
Blumenniederlegung durch die Teilnehmer/Innen
Musik (Sven Schnee)

Zur Einladung schreibt WIR:
Am 01. September 1939 begann der 2. Weltkrieg. Nazi-Deutschland marschierte in Polen ein. Es begann eine Zeit mit unendlich viel Leid. 
In Gedenken an die vielen Opfer und in dem Sehnen nach einer Zukunft ohne Kriege wurde der 01. September zum Antikriegstag erklärt.

„Neben dem unübersehbar großen Heer der Toten erhebt sich auch ein Gebirge menschlichen Leids,
Leid um die Toten,
Leid durch Verwundung und Verkrüppelung,
Leid durch unmenschliche Zwangssterilisierung,
Leid in Bombennächten,
Leid durch Flucht und Vertreibung, durch Vergewaltigung und Plünderung, durch Zwangsarbeit, durch Unrecht und Folter, durch Hunger und Not,
Leid durch Angst vor Verhaftung und Tod,
Leid durch Verlust all dessen, woran man irrend geglaubt und wofür man gearbeitet hatte.“


(aus der Rede von Richard von Weizsäcker zum Kriegsende am 08. Mai 1985 im Deutschen Bundestag)

Auch der DGB ruft zum Antikriegstag 2016 auf:
Viele Millionen Menschen sind heute weltweit Opfer von Kriegen und Bürgerkriegen, von politischer, ethnischer und religiöser Verfolgung und suchen Schutz in anderen Regionen ihres Heimatlandes, in Nachbarländern oder auch in Industrieländern“, heißt es im diesjährigen Aufruf des DGB zum Antikriegstag. „Ihre Würde zu schützen ist uns Verpflichtung.“

    

KULTUR-FORUM STADTHAGEN

Seit dem Frühjahr 2016 treffen sich Kulturvereine in Stadthagen zu regelmäßigem Austausch, Beratungen und zur Planung gemeinsamer Positionen.
Beteiligt sind (A-Z):

     

TTIP & CETA stoppen

Hannover, Samstag, 23. April 2016

Obama und Merkel kommen: TTIP&CETA stoppen!

Für einen gerechten Welthandel!

Der Trägerkreis der Protestaktion in Hannover schrieb:
"Die Hannover Messe 2016 wird zusammen von Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama eröffnet: Ihr Ziel ist es, die TTIP-Verhandlungen gemeinsam voranzubringen. Doch das Handels-und Investitionsabkommen der EU mit den USA droht Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu untergraben. Dagegen tragen wir unseren Protest auf die Straße!"

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Start der gegen TTIP-DEMO

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Friedenspreis des Dt. Buchhandels für Navid Kermani

So 18.10.2015. 
Der Börsenverein des Dt. Buchhandels informiert zur Verleihung des diesjährigen Friedespreises an den Orientalisten, Schriftsteller und Essayisten Navid Kermani:

Alle Reden der diesjährigen Preisverleihung erscheinen in einer Beilage in der nächsten Börsenblatt-Ausgabe - und demnächst als Buch. Bereits an diesem Montag ist Kermanis Rede in der "FAZ" und auf faz.net nachzulesen, am Dienstag wird sie dann unter www.friedenspreis.de online abrufbar sein.

Ein Interview mit dem Friedenspreisträger 2015 finden Sie hier, mehr über den Friedenspreis erfahren Sie hier. Kermani war am Freitag auch auf der Frankfurter Buchmesse zu Gast. Was er bei der Pressekonferenz zu sagen hatte, können Sie hier nachlesen.

Auf der website des Schriftstellers gibt es Links zu weiteren aktuellen Beiträgen und Medienberichten (http://navid-kermani.de).

Heute.de stellt Auszüge aus Reden am Sonntag, 18.10.2015 in Frankfurt und Interviews online.

Der Deutschlandfunk stellte ihn am 27.08.15 vor: Ein Muslim und sein Buch über das Christentum.

Bei Deutschlandradio Kultur finden sich mehrere interessante Interviews aus dem Herbst 2015, mit dem neuen Roman Kermanis, „Ungläubiges Staunen“, als Ausgangspunkt.

   

JETZT für Flüchtlingsschutz eintreten!

Pro Asyl als Dachverband der Landes-Flüchtlingsräte und Menschenrechts- Organisationen in Deutschland ruft am 26.04.2015 dazu auf, eine Petition am Martin Schulz, den Präsidenten des Europa-Parlamentes, zu unterzeichnen UND private Briefe an die Mitglieder des Europa-Parlaments zu senden.

zur Petition

zum Brief-Entwurf

zu den Mitgliedern des Europa-Parlaments aus Niedersachsen

Zum Hintergrund dieser Initiativen heißt es bei Pro Asyl:

„Mehr als 1700 Bootsflüchtlinge sind im Jahr 2015 bereits im Mittelmeer gestorben. Doch immer noch gibt es keinen zivilen europäischen Seenotrettungsdienst. Die Beschlüsse des EU-Gipfels vom Donnerstag, den 23. April sind absolut unzureichend, um das Massensterben von Flüchtlingen zu beenden – ein Großteil der beschlossenen Maßnahmen zielt auf die Abwehr von Flüchtlingen, nicht auf ihre Rettung.

Vor diesem Hintergrund haben sich bislang über 60 Parlamentarierinnen und Parlamentarier im EU-Parlament aus sechs verschiedenen Fraktionen (Grüne/EFA, S&D, EVP, ALDE, GUE, EFDD) und 18 Mitgliedstaaten zusammengefunden, um sich für ausreichende Mittel für die Flüchtlings-Seenotrettung einzusetzen. Sie schreiben in einem offenen Brief:

>Die Flüchtlingspolitik ist nicht unser Verantwortungsbereich als Mitglieder des Europäischen Parlaments, aber das Budget ist es. Wir können Rat und Kommission auffordern, endlich zu handeln – oder den fehlenden Betrag selbst erkämpfen. Noch vor dem Sommer fixieren wir das nächste Budget der Union. Es kann von Regierungen und Kommission nicht ohne Zustimmung des Parlaments beschlossen werden. Wir haben ein Veto-Recht.<

Die unterzeichnenden Abgeordneten wollen das Geld zur Rettung dieser Menschen erkämpfen, >gemeinsam, über Fraktionen und Mitgliedsstaaten hinweg. Wir werden gegen jedes EU-Budget stimmen, das kein mit Mare Nostrum vergleichbares oder besseres Rettungsprogramm vorsieht.< Mit 376 Abgeordneten wäre eine Blockademehrheit im Europa-Parlament erreicht.

Die Mitglieder des Europa-Parlaments aus Niedersachsen sollten gefragt werden, ob sie diese Initiative der EU-Parlamentarierinnen und Parlamentarier unterstützen oder was sie auf EU-Ebene unternehmen, um das Massensterben von Flüchtlingen auf dem Mittelmeer zu verhindern.

Wir können - wie auch viele andere Bürgerinnen und Bürger der EU – nicht hinnehmen, dass die Europäische Union in unserem Namen Flüchtlinge an den Außengrenzen der EU bewusst sterben lässt. Es braucht daher dringend eine zivile europäische Seenotrettungsoperation, die tut, was EU-Ratspräsident Donald Tusk versprach: >Das Leben von unschuldigen Menschen zu retten, hat absolute Priorität für uns<.“

(Stand: So 26.04.2015)

     

Nous sommes Charlie - 
Kultur gegen Terrorismus

Presseerklärungen des Dt. Kulturrates vom 07. und 08.01.2015
& ein Literaturtipp
& ein Kommentar
& ein Interview

Nous sommes Charlie - Kultur gegen Terrorismus

Stadthagen, 07.01./09.01.2015. Zum Anschlag jihadistischer Terroristen auf das Redaktionsteam des französischen Satire-Magazins „Charlie Hebdo“, das wegen seiner schonungslosen Kritik gegenüber konservativen und repressiven Instanzen in Frankreich und in der Welt von heute besonders bei jungen Leuten sehr beliebt ist, möchten wir auf zwei Stellungnahmen und ein Dossier des Deutschen Kulturrates hinweisen – es ist im Moment schwer, eigene Worte zu diesem Attentat zu finden. Unsere Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren ist Mitglied im Deutschen Kulturrat.
Vorab ein Wort, das wir beim Literaturhaus Hannover gelesen haben – mit dem Zitat einer bekannten, traditionellen literarischen Stimme 
(s. http://literaturhaus-hannover.de):

„Wir möchten offen bleiben für die Vielfalt des Lebens und frei atmen können. Die Sehnsucht nach Freiheit hat niemand so vortrefflich beschrieben, wie die - unfreien - Dichter des 19. Jahrhunderts. Deswegen folgen wir gerne Hölderlins freundlicher Aufforderung:

Komm! ins Offene, Freund! zwar glänzt ein Weniges heute
Nur herunter und eng schließet der Himmel uns ein.
Weder die Berge sind noch aufgegangen des Waldes
Gipfel nach Wunsch und leer ruht von Gesange die Luft.
Trüb ists heut, es schlummern die Gäng' und die Gassen und fast will
Mir es scheinen, es sei, als in der bleiernen Zeit.
Dennoch gelinget der Wunsch, Rechtglaubige zweifeln an Einer
Stunde nicht und der Lust bleibe geweihet der Tag.
[...]
Denn nicht Mächtiges ists, zum Leben aber gehört es,
Was wir wollen, und scheint schicklich und freudig zugleich. [...]“

Friedrich Hölderlin "Der Gang aufs Land" (1800), Auszug   

Anschlag in Paris: Kulturbereich lässt sich nicht einschüchtern
Deutscher Kulturrat bestürzt über Überfall auf französische Satirezeitung

Berlin, den 07.01.2015. Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, ist über den bewaffneten Überfall auf die französische Satirezeitung "Charlie Hebdo" tief bestürzt. Dieser Angriff ist eine abscheuliche Tat und zugleich ein Angriff auf die Meinungs- und Pressefreiheit.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: "Die Meinungs- und Pressefreiheit ist unverzichtbar für die Demokratie. Gerade Satire ermöglicht die kritische Auseinandersetzung mit politischen Entwicklungen und ist damit ein Lebenselexier für den gesellschaftlichen Diskurs. Der Kulturbereich wird sich auch durch den abscheulichen Anschlag in Paris nicht einschüchtern lassen!" 

> mehr: www.kulturrat.de/pdf/3028.pdf

 

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Presse- und Meinungsfreiheit verteidigen und Muslime nicht zu Sündenböcken machen
Deutscher Kulturrat unterstreicht Bedeutung von Presse- und Meinungsfreiheit für die Demokratie

Berlin, den 08.01.2015. Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, unterstreicht mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen nach dem Anschlag in Paris, dass die Presse- und
Meinungsfreiheit unverzichtbar in der Demokratie ist. Die Presse- und Meinungsfreiheit wurde in Deutschland und Frankreich hart erkämpft. Der brutale Überfall in Paris ist ein bewusster Anschlag gegen die Grundwerte unserer Gesellschaft. Zu den Grundwerten unserer Gesellschaft gehört auch, dass der Staat seine Bürgerinnen und Bürger schützt. Er muss seine Bürger vor terroristischen Anschlägen genauso schützen, wie vor jenen Kräften, die vermeintlich Schuldige für den Anschlag bestrafen wollen.

Der Deutsche Kulturrat beschäftigt sich schon seit mehr als vier Jahren intensiv mit dem Thema Islam. Im Editorial zum ersten Dossier "Islam-Kultur-Politik" des Deutschen Kulturrates kann man lesen: "Die islamische Zivilgesellschaft ist eine unbekannte Welt mitten unter uns." Hat sich daran wirklich etwas geändert?

Der Präsident des Deutschen Kulturrates, Prof. Christian Höppner, sagte: "Der gestrige abscheuliche Anschlag in Paris zeigt einmal mehr, wie wichtig Presse- und Meinungsfreiheit sind. Dafür einzutreten, ist Aufgabe von allen Bürgerinnen und Bürgern. Sie zu schützen, kommt zuvorderst staatlichen Stellen zu. Ebenso ist es unser aller Aufgabe zu verhindern, dass Muslime zu Sündenböcken gemacht werden. Es ist jetzt höchste Zeit, energischer für demokratische Freiheiten einzutreten."

> mehr: www.kulturrat.de/pdf/3030.pdf

  

EIN Literaturtipp:

"Islam-Kultur-Politik", Dossier zu Politik und Kultur, hrsg. Vom Deutschen Kuturrat, Januar – Februar 2011; online: www.kulturrat.de/islam/islam-1.pdf - immer noch aktuell, mit einer breiten Palette an interessanten Themen und bekannten AutorInnen 

EIN Kommentar

Deniz Yücel, Kollumnist für die tageszeitung, taz, aus Berlin, schreibt in seinem Kommentar am 08.01.2015 u.a. (s. www.taz.de/!152463/)

„Charlie Hebdo hat nicht allein muslimische Frömmler und Fundamentalisten verspottet, sondern auch christliche oder jüdische. Anschläge und am Ende der Mord kamen nur von einer Seite: von Muslimen. Darum haben auch die Muslime ein Problem. Sie schaden sich selbst, wenn sie sich das nicht eingestehen und sich hinter Phrasen wie „Der Terror hat keine Religion“ verstecken. Sie schaden der Wahrheitsfindung. Und wer den Befund nicht kennt, wird keine Linderung finden. Es sind nicht alle Katzen grau. So wie Pegida eben kein gesamtdeutsches, sondern ein ostdeutsches Phänomen ist. 
Aber, auch diese Differenzierung muss sein, rassistische Dumpfbacken sind nicht dasselbe wie kaltblütige Killer. Die Entsprechung der Mörder von Paris ist nicht Pegida, sondern Anders Behring Breivik. Doch faschistische Killer entstehen in einem geistig-politischen Umfeld, das Mord und Terror zwar ehrlich verurteilt, aber grundlegende Ansichten und Gefühlslagen mit den Mördern teilt. 
Die ermordeten Zeichner und Journalisten von Charlie Hebdo sind – man muss das so pathetisch formulieren – Helden. Nicht durch die Umstände ihres Todes sind sie dazu geworden, sie waren es vorher schon. Weil sie, im wahrsten und im schrecklichsten Sinne des Wortes, unerschrocken für liberté, égalité, fraternité gekämpft haben. Dieser Kampf wird bleiben, und er findet in Frankreich, in Deutschland und anderswo an mehreren Fronten statt. Und noch etwas wird bleiben: ihr Werk.

Ich verneige mich.“ 

EIN Interview

SOUFEINA HAMED lebt in Berlin und ist Psychologin. Ihre Illustrationen und Comic-Zeichnungen, die sie unter dem Künstlernamen Tuffix veröffentlicht, wurden u. a. bei einer Wanderausstellung der Bundeszentrale für politische Bildung sowie in einer Online-Ausstellung des "International Museum of Women" gezeigt. Sie engagiert sich zudem in verschiedenen Organisationen wie dem JUMA-Projekt, der Jungen Islam Konferenz und dem Zahnräder Netzwerk.

Der Mediendienst Integration veröffentlichte am 09.01.15 das folgende Interview mit Frau Hamed:

Comiczeichnerin Soufeina Hamed 09.01.2015 
Meine Bilder wären ohne Meinungsfreiheit nicht möglich

   

 

Kulturtag der Jüdischen Gemeinde Bad Nenndorf

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Hexe Huckla und die total verrückte Sprachmaschine

 

präsentiert
im Kulturzentrum
Alte Polizei
Obernstr. 29,
Stadthagen

 

Montag, 1. Sept. 2014, 15–16 Uhr
Kindertheater beim Ferienspass Stadthagen

Hexe Huckla und die total verrückte Sprachmaschine 

Am Montag, 1. September, gibt es von 15-16 Uhr einen unterhaltsamen Theaterspass für Kinder von 5-10 Jahren in Stadthagen. Die Nimmerland Theaterproduktion aus Hannover spielt das zweisprachige Musical „Hexe Huckla und die total verrückte Sprachmaschine“ von Thomas Lange und Maricel Wölk in unserem Theatersaal.

Es geht um einen internationalen Hexenwettbewerb, eine defekte Sprachmaschine und eine sprachbegabte Maus.

Die Volksbank Hameln-Stadthagen als Veranstalterin möchte Kinder im Rahmen des Ferienspass-Programms erleben lassen, dass ein Miteinander in unserer Welt nur durch das Verstehen anderer Kulturen möglich ist. Im Laufe des Stücks wird klar, wie notwendig es ist, Vorurteile gegenüber Fremdartigem abzubauen.

Karten gibt es noch ab 14:30 Uhr für 2.- pro Kind direkt an der Theaterkasse im Kulturzentrum (1. Stock). Auch Eltern, Großeltern, Jugendliche Geschwister, Tanten und Onkel können zuschauen!

Miriam Distelkamp als Hexe Huckla präsentiert ein lustiges zwei- sprachiges Ein-Personen-Musical, das auf unterhaltsame Art den Spass am Erlernen der englischen Sprache vermittelt.

Die Hexe Huckla hat nämlich für den Hexenwettbewerb eine Sprach- maschine erfunden, mit deren Hilfe man mit Tieren sprechen kann - und zwar in allen Sprachen. Dumm nur, dass es sich eine Englisch sprechende Maus darin gemütlich gemacht hat und von innen die Tür blockiert. Mr. Mouse könnte die Maschine zum Laufen bringen, aber dafür will er Stinkekäse. Huckla kann "stinky cheese" wiederum nicht ausstehen. Ob die beiden sich wohl einigen? 
Eine Geschichte mit 6 lustigen Songs.

Infos, Lieder, Texte und mehr: www.hexe-huckla-musical.de

als PDF zum Download

     

Mobilitätstraining

29.07.2014

Café 60 informiert:

Vorankündigung Mobilitätstraining
Do 07.08.2014

Liebe Besucher und Besucherinnen des Cafe60-Stadthagen!

Am 7. August haben wir die Möglichkeit, an einem Mobilitätstraining für Senioren, veranstaltet von der Kreisverkehrswacht Schaumburg, teilzunehmen. Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr und dauert ca. 2 Stunden. Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Personen begrenzt.
Durchgeführt wird das Training auf dem ehem. Alcatelgelände an der Gubener Str. in Stadhagen (vom Bhf. kommend auf der rechten Seite, 2. Einfahrt). Die Teilnahmegebühr beträgt 5,-  Euro, Kaffe und Kekse inbegriffen.

Bitte gebt mir per E-Mail bis zum 3. August verbindlich Bescheid, ob ihr teilnehmen wollt.
Die Anmeldungen werden nach dem Eingang von mir bestätigt und berücksichtigt. Sollten mehr als 12 Anmeldungen erfolgen, wird evtl. im September ein weiterer Termin organisiert.
In der Sa-Ausgabe der SN (26.07.2014) findet sich ein Bericht zum Thema "Du kannst nicht mehr fahren!"

Das Thema ist aktuell - aber es betrifft uns überhaupt nicht, denn "wir sind ja noch alle fit und gesund!" dennoch - ich bin gespannt auf den Termin und hoffe, dass wir uns in entspannter Runde treffen.

Bitte gebt diese Information an Freunde und Bekannte weiter!

Es grüßt ganz herzlich im Namen des Cafe-60 Teams

Wolfgang Schimke, Cafe60-Stadthagen@gmx.de

    

 

Kulturzentrum Alte Polizei – Haus des Tanzes

Beim Maifest am Sonntag, 18.05.2014, präsentieren zwei unserer Tanzgruppen kleine Choreographien – gegen 10:15 Uhr die Stepdance-Gruppe mit Ulrike Meyer und gegen 10:25 Uhr die Salsistas mit Bernd Mensching.

Zwei Darbietungen für mehrere Tanztreffs, denn in der Tat spielt Geselligkeit beim Tanzen eine immer größere Rolle im Spektrum der Angebote unseres Zentrums:

  • 1. montags Nachmittag steppt … Nein: Die Stepdance-Gruppe der Kreisjugendmusikschule probt und trainiert – ohne Altersbegrenzung!

  • 2. Montag abends bietet der PSV Lateinamerikanische und Standard-Tänze für tanzfreudige Paare

  • 3. der Mittwochnachmittag bietet gleich zweimal hintereinander: Tanzen einmal anders – Kreistänze, Folkloretänze, Gassentänze bis zu Line-Dance und vieles mehr; hier braucht niemand einen Tanzpartner/eine Tanzpartnerin mitzubringen, nur eben Spass am gemeinsamen Tanzen

  • 4. donnerstags steht Bauchtanz auf dem Programm – im Bewegungsraum

  • 5. jeden 1. Samstag im Monat treffen sich alle, die gerne Tango tanzen oder tanzen lernen wollen oder beim Tango-Tanzen zuschauen wollen, beim Tango-Club zu Tango Argentino u.a. Musiken im Kultur-Café

  • 6. der Sonntagabend auf Holzparkett im Saal gehört den Salsistas – für die Salsa-Kurse für Anfänger und den Salsa-Club

  • 7. und als Angebot für Jugendliche organisieren wir bei Bedarf breakdance-Training.

Diese Tanz-Palette ist erweiterbar: Einfach die KontaktpartnerInnen der Tanz-Angebote anrufen (s. Gruppen im Haus), Kontakt knüpfen, vorbeischauen und mittanzen! Natürlich nehmen wir gerne weitere Wünsche entgegen (Tel. 05721-893770): 

Willkommen im Haus des Tanzes!

     

Bündnis 90/Die Grünen laden die Bürgermeister-Kandidaten zur Diskussion

Mi 07.05.2014, 19:30 Uhr 
Kultur-Cafe in der Alten Polizei
Bündnis 90/Die Grünen laden die Bürgermeister-Kandidaten zur Diskussion

Pressemitteilung
Stadthagen, 24.04.2014. Ortsgruppe und Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen in Stadthagen werden am 07.05.2014 um 19.30 Uhr im Kultur-Cafe der „Alten Polizei“ ein öffentliches Gespräch mit den drei Bürgermeisterkandidaten veranstalten. Wir haben einen Themenkatalog vorbereitet und möchten die Kandidaten zu ihren Standpunkten befragen und den Bürgern Stadthagens Gelegenheit geben, die Kandidaten kennen zu lernen. 
Deshalb laden wir alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich zu der Veranstaltung ein. Es können auch im Vorfeld Themen bzw. Fragen von Bürgern per email an folgende email-Adresse: maria.boerger@googlemail.com eingereicht werden. Wir werden diese Themen gerne aufnehmen! 
Selbstverständlich können die Gäste der Veranstaltung auch persönlich Fragen an die Kandidaten richten. Die Grünen in Stadthagen freuen sich auf ein interessantes Gespräch, in dem möglichst viele Politikbereiche angesprochen werden sollen.

Kontakt:
Maria Börger-Sukstorf, Obere Wallstr. 4, 31655 Stadthagen
Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Stadt Stadthagen
maria.boerger@googlemail.com

     

 

Noa Noa jetzt auch in Stadthagen

Stadthagen, 15.01.2014. Zu Beginn des neuen Kulturjahres 2014 freuen wir uns auf die neue Kooperation mit der Kunstschule NoaNoa aus Barsinghausen. Pädagogisch qualifizierte KünstlerInnen bieten ab Januar bei uns im Haus sechs Wochenend-Workshops an, um das Interesse und den Bedarf am Standort Stadthagen zu erproben. Frank Plorin, Geschäftsführer bei NoaNoa: „Wir setzen jetzt einen ersten Fuß nach Stadthagen, das wir durch Kinder- und Jugendprojekte sowie die Gestaltung der Mosaikwand im Tropicana bereits kennen. Die Workshops sollen die Phantasie, Kreativität, Wahrnehmung und Vorstellungskraft der Teilnehmer aller Altersgruppen schulen“.

NoaNoa ist mittelfristig auf der Suche nach einem neuen Standort, weil sich nach jahrelangen Verhandlungen um die Nachnutzung des ehemaligen Feuerwehr-Gerätehauses in Barsinghausen dort keine geeigneten Räumlichkeiten finden lassen. Der Kunstverein hat sich auch in Stadthagen mit Kulturprojekten in Schulen und Kindereinrichtungen bereits einen guten Namen gemacht. Viel Interesse findet das jährliche NoaNoa - Sommer-Camp mit mehr als 60 TeilnehmerInnen, große Mosaikwände wurden z.B. in der IGS Schaumburg gestaltet. Kunst-Aktionen und kreatives Feiern mit viel Spaß finden ebenfalls große Aufmerksamkeit. Bei größeren eigenen Projekten von NoaNoa liegt der Schwerpunkt auf der Verbindung von Kunst mit Literatur, Theater, Musik und Film.

Heike Klenke, Koordinatorin für Kunst-Ausstellungen und -Angebote in der Alten Polizei: „Als Kulturzentrum in Stadthagen liegt uns sehr an einer Erweiterung der Palette an Kreativangeboten. Wir kooperieren gerne mit NoaNoa und wollen nach Möglichkeit auch gemeinsame Projekte entwickeln, ein erstes vielleicht schon zu unserem Sommer-Open-air-Projekt fisKuß 2014“. Und Rita Bauck, Vorsitzende des Kommunikationszentrums, ergänzt: „Aus mehr als 33 Jahren kommunaler und regionaler Soziokulturarbeit wissen wir, dass kulturelle Kompetenzen unser privates und berufliches Leben bereichern. Kreative Aktivitäten stärken die Freizeit und die Gemeinschaft für Jung und Alt, Kultur und Kommunikation sind grundlegende Elemente unserer Stadtgesellschaft“.

Vier KünstlerInnen aus dem 20köpfigen NoaNoa-Team sind von Januar bis Mai 2014 mit Angeboten für Kinder, Jugendliche und Erwachsenen in verschiedenen künstlerischen Disziplinen beteiligt, überwiegend in Form von ein- bis zweitägigen Workshops: Bärbel Kramer mit Aquarellmalerei, Frank Plorin mit Modellbau, Karin Hahne mit plastischer Gestaltung mit Ton und Annabell Reymann mit Schattentheater. Bärbel Kramer: „Unser gemeinsames Anliegen ist es, dass die TeilnehmerInnen ihre individuellen Fähigkeiten entfalten und ihre kreativen Potentiale entdecken. Dabei vermitteln wir Techniken und Inhalte mit einer grundlegenden und aufbauenden künstlerischen wie pädagogischen Kontinuität“.

Anmeldungen für die Workshops nimmt NoaNoa direkt entgegen: 
Tel. 05105-3322, noa-noa@t-online.de
Mehr Informationen gibt es ebenfalls telefonisch oder im Internet: www.kunstschule-noanoa.de.

Zum Herunterladen:

NoaNoa-Workshops in Stadthagen
NoaNoa-Geschäftsbedingungen
NoaNoa-Anmeldebogen

   

 

in memoriam Nelson Mandela

Einladung

Mittwoch 11.12.2013, 20 Uhr

in memoriam Nelson Mandela -

Film-Portrait & Gespräch

Mit einem Film-Portrait und Film-Gespräch 
erinnert das Kulturzentrum Alte Polizei 
an den weltberühmten 
südafrikanischen Juristen und Politiker 
NELSON MANDELA,
„Madiba, Vater der rainbow-nation“,
einen der wichtigsten Politiker des 20. und 21. Jahrhunderts.

Der Eintritt ist frei.

„Niemand wird geboren und hasst einen anderen wegen seiner Hautfarbe. 
Der Mensch lernt zu hassen, er kann lernen zu lieben“
(Nelson Mandela)

   in memoriam NELSON MANDELA

„I was not born with the hunger to be free, I was born free.

   

Viel ist zu erzählen über die "Nelson Mandela Life Story". Wir tragen dazu bei und verweisen u.a. auf >recent black history<, den Video-Kanal über Persönlichkeiten der black communities weltweit, der ein Kurz-Portrait von Nelson Mandela zur Verfügung gestellt hat (www.youtube.com/watch?v=0QdOElSYgzo).

Nelson Mandela, geboren am 18. Juli 1918, gestorben am 05.12.2013 mit über 95 Jahren, wird uns allen als Kämpfer für Gerechtigkeit und Menschlichkeit, für Demokratie und gegen Rassismus in Erinnerung bleiben. 1990 aus dem Gefängnis entlassen, begann seine Führungsrolle bei der Überwindung der Apartheid-Gesellschaft, deren Justiz ihn und viele andere Anti-Apartheid-Kämpfer im Rivonia-Prozeß 1964 zu lebenslanger Haft verurteilt hatte. Für seinen Kampf um ein demokratisches, multiethnisches Südafrika, wurde ihm 1993 zusammen mit Frederik De Klerk als dem Repräsentanten des untergehenden Apartheid-Regimes, der gemeinsam mit Mandela für einen friedlichen Übergang eintrat, der Friedensnobelpreis verliehen.

Der südafrikanische Präsident Zuma gab Mandelas Tod in einer Fernsehansprache bekannt (www.presidency.gov.za/index.htm):

„Our nation has lost its greatest son. Our people have lost a father... Let us reaffirm his vision of a society in which none is exploited, oppressed or dispossessed by another. Let us commit ourselves to strive together – sparing neither strength nor courage – to build a united, non-racial, non-sexist, democratic and prosperous South Africa.“

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Nicht die Fakten verbiegen - 
mehr als 30 Jahre erfolgreiche Soziokulturarbeit in Stadthagen

Stadthagen, 07.03.2013. Die Artikel von Dr. Stefan Rothe, Lokalredakteur der Schaumburger Nachrichten, Stadthagen, bezüglich der Fragen des Ratsherren Dr. Lothar Biege an die Arbeit des Kulturzentrums Alte Polizei, veröffentlicht am 18.02.2013 und am 06.03.2013, können Irritationen über die Grundlagen der Arbeit unseres Zentrum auslösen. Deshalb gilt es klar zustellen:
Das soziokulturelle Zentrum Alte Polizei wird von einem eigenständigen Verein organisiert, dem gemeinnützigen „Kommunikationszentrum Alte Polizei e.V.“ Die Stadt Stadthagen stellt dem Trägerverein seit 1990 das Gebäude Obernstr. 29 für die Soziokulturarbeit zur Verfügung. Im Vertrag vom 28.03.1990 sind die Konditionen der Zusammenarbeit geregelt: 
„Der Verein betreibt in dem Kommunikationszentrum soziokulturelle Arbeit und einen offenen Bereich für alle Alters-, Sozial- und Bildungsschichten, insbesondere offene Jugendarbeit. Er überlässt die Räume außerdem allen in Stadthagen ansässigen Gruppen …“.

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Fundsache August 2012

Stadthagen 02.08.2012. Ein „mittelständisches Unternehmen in den Bereichen Handel, Transport und Entsorgung von Schüttgütern für den Straßen- und Tiefbau“ – mit Niederlassungen in Bremen, Braunschweig und Brößnitz (Sachsen) sowie einem „deutschlandweiten Netz von leistungsfähigen Logistikpartnern im Bereich Straße, Bahn und Schifffahrt“ – veröffentlicht aktuell für einen neuen Hauptsitz in Stadthagen 7 (SIEBEN) Stellenangebote, die Schaumburger Nachrichten haben dazu 25 Stellen gezählt (30.07.12). 
Geboten wird „ein vielseitiges, abwechslungsreiches Aufgabengebiet mit guten Entwicklungsmöglichkeiten in einer dynamisch wachsenden Unternehmensgruppe“ (http://www.ahrens-transport.de/).
Über die Ansiedlung dieser Firma in Stadthagen gibt es zur Zeit eine abwechslungsreiche, dynamisch wachsende öffentliche Kontroverse. Die Kritiker nehmen u.a. in den Blick, worauf bereits das Firmen-Image hinweist: Straßenbelag …

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Lebensqualität beeinträchtigen: WARUM?

Der Bericht von zwei Fachleuten, die am Di 17. Juli 2012, auf Einladung des Vereins Bürgerprotest-Stadthagen im Ratskeller über mögliche Auswirkungen des Betriebes eines Asphaltmischwerkes auf dem Gelände des Georgsschachtes in Stadthagen informierten, hat Bewegung in die Entscheidungsfindung gebracht.

So sieht der SPD-Ortsverein Nienstädt laut Pressemitteilung vom 17.07.12 „erheblichen Informations- und Klärungsbedarf“, da die ersten Nienstädter Häuser nur wenige hundert Meter vom geplanten Standort am Georgschacht entfernt sind und der Ortsteil Meinefeld ca. 900 Meter: „Damit ist klar, das je nach Wetterlage mit mehr oder weniger Staub- und Lärmbelastungen zu rechnen ist. Ebenso mit schädlichen Stoffen in geringen Mengen“. Der Ortsverein stellt Fragen zum LKW-Verkehr, den Lärmbelastungen und Geruchsbelästigungen sowie den Staubbelastungen.
Abschließend kommt die Kernfrage: „Warum will man sich eine Firma in die Stadt holen, die die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner in der Umgebung so stark beeinträchtigen wird?“.

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Fukushima is not OUR fault! 
Keeping silent after Fukushima is barbaric
Good bye Nuclear power plant 100thousand rally, 16. Juni 2012

Die japanische Protestbewegung „Sayonara genpatsu“ - „Goodbye nuclear power plants“ mobilisiert seit dem 11.11.2011 gegen den Betrieb und die Wiederaufnahme der nuklearen Energieherstellung in den Atomkraftwerken, die bis vor kurzem alle zur Sicherheitsüberprüfung abgeschaltet waren. Als erster Meiler wurde die Atomanlage Oi in der Region Fukui kürzlich wieder angeschaltet. Der Aufruf zu den ersten Aktionstagen vom 17.-19. Sept. 2011 steht in Englisch zur Verfügung: http://sayonara-nukes.org/english/.

Am 16. Juli 2012, dem japanischen Nationalfeiertag, organisierte die Kampagne einen weiteren Höhepunkt: Mehr als 170.000 Menschen begannen ihren Protest mit einer riesigen Kundgebung im Yoyogi Park in Tokio. Auf vier Open-air-Bühnen gab es Live Musik und Auftritte der InitiatorInnen der Kampagne, darunter Sakamoto (Bild 3), Oe (Bild 00 u. 4) und andere. Diese Manifestation folgte dem erneuten Anschalten des AKW Oi in West-Japan, sie begann bei über 36°C um 13:30 Uhr und teilte sich nach der Kundgebung in drei große Umzüge auf, die zum Shinjuku Chuo Park, Meiji Park und Ebisu zogen (Bild 5).

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Mischen impossible?

Stadthagen 13.07.2012. Streit in Stadthagen! Wer sich eine aktive Bürgergesellschaft wünscht, sollte sich über die beginnenden Bürgerpro- teste gegen den geplanten Bau einer Asphaltmischanlage nicht grämen. Jetzt heißt es: Fair bleiben!

Rat und Stadtverwaltung berufen sich auf den vorschriftsmäßigen Ablauf der Genehmigungsverfahren – wir gehen davon aus, dass diese nach den entsprechenden Vorgaben durchgeführt wurden. Und alle wissen, dass der vorgesehenen „Bürgerbeteiligung“ oft mit dem Aushang entsprechender Planungstermine Genüge getan wird: Auflagen erfüllt.
Jetzt erfahren betroffene BürgerInnen von Vorgängen, die bereits alle Planungsschritte vorschriftsmäßig durchlaufen haben und die Kommunal- Verwaltung sieht sich im Recht. Ist sie ja auch – und doch hat eine aktive Bürgerbeteiligung nicht stattgefunden, wie es scheint.

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Machen Atomkraftwerke Kinder krank?

Stadthagen, 04.06.2012. Zu einem Informations- und Diskussionsabend unter dem Titel „Machen Atomkraftwerke Kinder krank?“ lädt das Anti-Atom-Bündnis Schaumburg am Mittwoch, 13. Juni, 19:30 Uhr, ins Kulturzentrum Alte Polizei, Obernstr. 29, in Stadthagen ein. Referentin
ist die Fachärztin Dr. Angelika Claußen, seit 2005 Vorsitzende der deutschen Sektion der Organisation IPPNW - Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.. Die Organisation wurde 1985 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Anlass für die Veranstaltung ist eine neue Untersuchung zum Strahlenrisiko für Kinder. Im Jahr 2011 konnte IPPNW anhand von offiziellen Daten für die Atomkraftwerke Neckarwestheim-2 und Gundremmingen gemeinsam mit dem Wissenschaftler Dr. Alfred Körblein nachweisen, dass es bei Revisionen mit Brennelement-Wechsel immer wieder zu deutlichen Emissionsspitzen
kommt: „Inzwischen zeichnet sich ab, dass solche Emissionsspitzen die erhöhten Kinderkrebsraten in der Nahumgebung der deutschen Atomkraftwerke erklären können“.

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Für fisKuß 2012 gutes Wetter machen

Stadthagen 24.05.2012. Nach unseren ersten Ankündigungen für das Sommer-open-air-Fest fisKuß 2012 am So., 24.06., erreichen uns laufend Rückmeldungen mit Angeboten zum Mitwirken. So auch dieser Gruß:
„Ich schpreche mit Got - und wir Zusammen gute Wetter in Fest machen  So ich immer in Moskau gemacht“. Also: fisKuß ist nicht nur Generationen übergreifendes Ereignis mit viel bürgerschaftlichem Engagement, fisKuß pflegt auch dieses Jahr den interkulturellen Dialog.

mehr: fisKuß 2012

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EIN BERICHT AUS DER SCHWEIZ
Der Briefumschlag des Schreckens 22.04.2012

Informationen zum atomaren Katastrophenschutz

Die Einwohner in der Umgebung des Schweizer AKW Mühleberg haben im Februar 2012 einen dicken Briefumschlag erhalten. Darin informiert der Kanton Bern umfangreich und in dramatischem Ton über das Vorgehen im Fall eines atomaren Unfalls.

Gleich auf der Rückseite des Briefumschlags wird das Amt für Bevölkerungsschutz, Sport und Militär des Kantons Bern sehr deutlich: «Wie alle Einwohner in Ihrer Gemeinde leben Sie im Umkreis von 20 km um ein Kernkraftwerk», heisst es da. «Die Nukleartechnologie wird als sehr sicher erachtet. Es ist jedoch Aufgabe der Behörden, das Schadensrisiko bei einem Unfall maximal zu reduzieren. Deshalb erhalten Sie heute diesen Briefumschlag.»

Wer das Couvert öffnet …    mehr …

 

Warn-Meldung

Familien mit Kindern unter 5 Jahren? In der Nähe von Grohnde? 
Schnell noch zu Ostern verreisen!

Die „Regionalkonferenz Grohnde - Bürgerinitiativen für die sofortige Abschaltung“ informiert am 30.03.12 darüber, dass im AKW Grohnde die Brennelemente bei der jährlichen Wartung ausgetauscht werden. 
Dabei sollen auch MOX-Brennelemente eingebaut werden, die wegen der Anreicherung mit hochradiaktivem Uran besonders gefährlich sind – beim Transport, bei einem Unfall, bei unsachgemäßer Handhabung durch „menschliche Fehler“ im AKW-Betrieb etc.

Zu den Gefahren beim Brennelemente-Wechsel heißt es:
„Einmal im Jahr werden i.d.R. im AKW Grohnde Brennelemente ausge- tauscht. Das AKW wird außer Betrieb genommen und der Reaktordruck- behälter geöffnet. Ein Teil der Brennelemente wird gegen Neue ausge- tauscht. In den ersten Tagen sind Menschen in den umliegenden Gemeinden möglicherweise besonders gefährdet:
Durch das Öffnen des Druckbehälters können in einem kurzen Zeitraum viel mehr radioaktive Stoffe entweichen als sonst. So weisen es Mess- ergebnisse im AKW Gundremmingen nach. Dort stiegen die radioaktiven Emissionen um den Faktor 160! ...“


Der einzig sinnvolle Rat: Im Radius bis zu 10 km rund um das AKW Grohnde sollten Familien mit Kindern unter 5 Jahren, die besonders strahlengefährdet sind, rechtzeitig vor dem 6. April in die Osterferien reisen: Weg vom AKW Grohnde! Die besondere Strahlenbelastung in größerer Entfernung hängt von Windrichtung und Strahlungsintensität ab.

mehr: 
brennelementewechsel_20120406.PDF und www.grohnde-abschalten.de
IPPNW-Studien: Strahlen-Risiko für Kinder:
http://www.ippnw.de/atomenergie/atom-gesundheit.html

Proteste in Japan
11.02.2012

aus: http://www.zeitong.de/

AFP meldet am 11.02.2012 :
Tausende demonstrieren in Tokio gegen Atomenergie

11.02.2012. Fast ein Jahr nach der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima haben tausende Menschen in Tokio gegen Atomenergie demonstriert. Der Literatur-Nobelpreisträger von 1994, Kenzaburo Oe, sagte auf einer Kundgebung im zentralen Yoyogi-Park: "Radioaktiver Abfall von Atomkraftwerken wird noch die kommenden Generationen belasten". Dies dürfe "nicht stillschweigend geduldet" werden, es verstoße gegen die Ethik, sagte der 77-jährige Schriftsteller. An dem Protest nahmen nach Angaben der Veranstalter 12.000, nach Polizeiangaben etwa 7000 Menschen teil.

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vernetzt. TAG DER SOZIOKULTUR I 13.10.2011
Ein Programm der Vielfalt


Mit einem exemplarischen Tag beteiligt sich das Kulturzentrum Alte Polizei in Stadthagen am Donnerstag, 13. Oktober, von 8:30-23 Uhr, am ersten bundesweiten >Tag der Soziokultur<. Ausgerufen hat dieses Ereignis die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren, der Bundes- dachverband der Alten Polizei. 

Vielfältige Angebote an Kommunikation, Bildung, familienorientierten Dienstleistungen, Kooperation und Kultur bietet die Alte Polizei am „1. Tag der Soziokultur“ - Beispiele der soziokulturellen Aktivitäten in Stadthagen und Schaumburg.

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So 02.–Mo 03.10. Oktober: 
Dauermahnwache - Grohnde abschalten!

Das Anti-Atom-Bündnis Schaumburg ruft zur Beteiligung an der nächs- ten grossen Protestaktion am AKW Grohnde auf. Am Sonntag, 02.10., um 14 Uhr, beginnt die Demonstration am Bahnhof Emmertal. Um 15 Uhr gibt es einen Kundgebung vor dem AKW Grohnde. Anschließend beginnt eine Dauer-Mahnwache, zu der am Montag, 03.10., gegen 11 Uhr u.a. eine Baum-Pflanzaktion gehört. 
Kommt mit uns am 2. Oktober zur Demonstration nach Emmertal- Grohnde. Macht mit bei der Dauermahnwache am 2. und 3. Okto- ber am AKW Grohnde. 
Das Anti-Atom-Bündnis fordert zusammen mit der Regionalkonferenz Hameln/Grohnde: Energiewende sofort! Atomausstieg jetzt!

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Sozialforum Schaumburg (3)
Mageres Einkommen – dicke Probleme: Kindheit und Alter in Armut.

Sozialforum Schaumburg (3)
Am Do 25.08.11, 19:30 Uhr, lädt der Veranstalterkreis der Reihe >Sozialforum SHG< ein zum Thema: Mageres Einkommen – dicke Probleme: Kindheit und Alter in Armut.

Geplant sind ein Vortrag und Diskussion mit:
Dr. Antje Richter-Kornweitz, Akademie für Sozialmedizin in Hannover
Ernst Kastning, Vorsitzender AWO Kreisverband Schaumburg
Jörg Farr, Landrat Landkreis Schaumburg (angefragt)

Die Themen Kinder- und Altersarmut beschäftigen zunehmend auch Organisationen und Institutionen in Stadthagen und Schaumburg. In der Reihe „Sozialforum Schaumburg“ laden AWO, DGB, Alte Polizei, Kath. Kirchengemeinde, SIGA und SOvD deshalb gemeinsam zur Diskussion ein.
Dr. Richter-Kornweitz, Fachreferentin bei der Landesvereinigung für Gesundheit Niedersachsen und Akademie für Sozialmedizin in Hannover, bietet mit einem Fachbeitrag und der anschließenden Diskussion Auskunft zu der Frage, worauf heute Schwerpunkte bei der Armuts-Prävention gesetzt werden sollten. Dieser 3. Informationsabend des „Sozialforum Schaumburg“ beginnt um 19:30 Uhr im Kulturzentrum Alte Polizei, Obernstr. 29, in Stadthagen. Die Veranstaltung bietet Orientierungen zur Kommunal- und Kreistagswahl in Niedersachsen am 11. September. 
Ziel der Veranstaltung ist es nicht, eine konkrete Wahlempfehlung zu geben, sondern fundierte fachliche Impulse für eine Politik der sozialen Inklusion und Armutsbekämpfung. Das Sozialforum will Politiker und Interessenträger ermutigen, sich entsprechende Ziele zu setzen und auf deren Realisierung hinzuwirken. Es soll nicht nur Diskussionen anstoßen, sondern greifbare Ergebnisse erbringen.

>mehr: [ Hyperlink zum 25.08. in Programm-Information ]
> hier ein aktuelles Interview mit Walter Hanesch, Professer für Sozialpolitik und Sozialverwaltung an der Fachhochschule Darmstadt (05.08.11) [Hyperlink zum PDF-Dokument]

    

Wahlprüfsteine: Energiewende Schaumburg!

Anti-Atom-Bündnis Schaumburg bittet die Parteien zum Themen-Check

19.08.11 Wie halten es die Parteien in Schaumburg mit der Energiewende praktisch? Kurz vor der Kommunal- und Kreistagswahl am 11. September 2011 sollen die Wahlberechtigten auf einen Blick erkennen, ob eine Partei in Sachen Energiepolitik wählbar ist oder nicht.

Das Schaumburger Bündnis sieht einen großen Bedarf an einer öffentlichen, demokratischen Debatte über praktische Fragen der Energiewende. Nach der Nuklearkatastrophe in Fukushima erwartet die Bevölkerung auch in unserem Landkreis nachhaltige und zukunftsträchtige Reaktionen der politischen Entscheidungsträger, die zügig wegführen von dem weiterhin hohen Anteil an Atomstrom im Strommix der Region.

Entscheidungen über Zukunftsfragen sollen nicht mehr vorrangig in Expertenkreisen erörtert und entschieden werden. Eine demokratische Bürgergesellschaft braucht mehr Beteiligung und offene Diskussionen lebenswichtiger Themen. Unter anderem fordert das Bündnis eine bürgernahe Öffentlichkeitsarbeit zur Lizenzvergabe für die regionalen Stromnetze.

Wahlprüfsteine 2011: Die Fragen und Antworten sind hier online für alle Interessierten zugänglich. Unser Bündnis hat die Fragen Mitte August den Parteien gestellt, deren Antworten sollen am 5. September veröffentlicht werden. Das Ziel der Wahlprüfsteine ist klar: Die Parteien, die in Schaumburg zur Kommunal- und Kreistagswahl kandidieren, müssen ihre Positionen zu speziellen energiepolitischen Themen äußern - und sich später an ihren Worten messen lassen.

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Bad Nenndorf am 5. und 6. August 2011 „Bunt statt braun“ – Wann wird der Neonazi-Aufmarsch verboten?

Zivilgesellschaft immer effektiver gegen Neonazis

Die Proteste im kleinen Kurort Bad Nenndorf gegen die Import-Nazis, die hier seit 2006 jährlich eine als „Trauermarsch“ verbrämte Verherrlichung des NS-Staates betreiben, hat 2011 an Qualität und Quantität gewonnen. Die Zahl der Neonazis nimmt ab. Wann wird es gelingen, den Neonazi-Marsch zu stoppen?

„Einstehen gegen Rechts“ - mit der Dekoration der Neonazi-Route begann am Freitag, 05.08., das Protestwochenende in Bad nenndorf. Hunderte waren beteiligt, die Strecke bunt zu gestalten, Fahnen, Strassen-Bemalung, Banner, Plakate. Erstmals wurde die Fassade des Wincklerbades, Zielpunkt der Neonazis, mit einem Riesenbanner verkleidet: „Gesichter für Bad Nenndorf – Bunt statt braun“. Zweite Premiere: Eine Menschenkette vom Wincklerbad zum Bahnhof, 600-700 Menschen symbolisierten: „Dies ist unsere Stadt – Nazis haut ab!“. Mehrere Foto-Galerien dokumentieren den Volksfest-Charakter dieser Aktionen: „Bad Nenndorf kann's!“.

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Bad Nenndorf against Nazis -
Short summary for friends from outside Germany

> more: www.altepolizei.de, Bad Nenndorf ist bunt
> see: Foto-Galery 1-6


German civil society movement against Neo-Nazi alliances

Stadthagen/Lower Saxony, Aug. 11, 2011. On the first weekend in August this year, three public meetings by far-right Nazi-organisations occured in Germany, confronted by manifestations of democratic forces. In the town of Gera, a city in the federal state of Thüringen in East-Germany, protests confronted a Nazi-music-event; in the national capitol of Berlin, the distribution of Nazi-leaflets and -posters, advertising for the coming local election, was disturbed; in Bad Nenndorf, Lower Saxony in Northern Germany, a common action of citizen movements stood up against a Nazi-riot. All together, some thousend people acted out against Nazi-influence in our society this weekend.

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Mahnwachen auf den Marktplätzen in Schaumburg

Energiewende Schaumburg!

Das Anti-Atom-Bündnis Schaumburg hat vom 14. März bis 6. Juni 12 Mahnwachen zum Gedenken an die Opfer der Nuklear-Katastrophe in Fukushima (11.03.2011) organisiert und die Forderung „Ausstieg aus der Atom-Energie-Erzeugung sofort“ unterstützt.

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Für die „Energiewende jetzt“ treten wir im Landkreis Schaumburg – und weiterhin durch unsere Beteiligung an regionalen und bundes- weiten Protestaktionen – ein.

So recherchiert ein neuer AK zu praktischen Schritten für die „Energie- wende Schaumburg“, andere Mitglieder bereiten Wahlprüfsteine zur Kommunalwahl am 11. September 2011 vor. Auch bei facebook gibt es kontinuierlich neue Informationen zum Anti-Atom-Bündnis SHG: [Link].

Mehr zu diesen Aktivitäten und den Plänen für Sommer und Herbst 2011 gibt’s beim nächsten Monatsplenum: Montag, 4. Juli, 19 Uhr, Kulturzentrum Alte Polizei, Obernstr. 29, Stadthagen

Unser Netz: Energiewende für mehr Klimaschutz und ohne Atomgefahren

Stadthagen, 23.06.2011. Das Auslaufen der Konzessionen für die Stromnetze in unserer Region 2011/2012 bietet die Chance, durch neue Lösungen des Netzbetriebs ein Signal zu setzen: Für eine Energiewende, für mehr Klimaschutz und ohne Atomgefahren! 
Die Stadtwerke Schaumburg untersuchen seit Monaten die techni- schen und finanziellen Möglichkeiten einer solchen Lösung. Die Stadt- werke Rinteln und Weserbergland machen vor, wie's geht. Darüber hat der Geschäftsführer der Stadtwerke Rinteln beim Monatsplenum des Anti-Atom-Bündnisses im Januar berichtet. Auch in einer größeren Nachbarkommune steht dieses Thema auf der Tagesordnung: Modell Hamburg?

In einem Aufruf Hamburger KünstlerInnen von Juni 2011 heißt es:
„Wir wollen die Energiewende für mehr Klimaschutz und ohne Atomge- fahren! Deshalb unterstützen wir das Volksbegehren UNSER HAMBURG - UNSER NETZ. Die vollständige Übernahme der Netze für Strom, Gas und Fernwärme in die Öffentliche Hand ist ein zentraler Baustein für eine dezentrale, klimafreundliche, sozial gerechte und demokratisch kontrollierte Energieversorgung aus Erneuerbaren Energien. Die jetzigen Netzbetreiber Vattenfall und E.ON haben lange genug die Energiewende blockiert, um an ihren Atom- und Kohlekraftwerken zu verdienen. Es ist an der Zeit, dass wir uns die Netze zurückholen! Bringen wir den Ausbau der Erneuerbaren Energien voran und starten die Energiewende – jetzt!“

mehr über die Initiative von BUND, Ev. Kirche, Verbraucherzentrale u.a.:
http://unser-netz-hamburg.de/argumente/

   

Für einen Atomausstieg ohne Hintertürchen

29.05.2011
Atomkraftgegner veröffentlichen Forderungskatalog an die Bundesregierung
Zur heutigen Sitzung des Koalitionsausschusses über die zukünftige Energiepolitik erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organi- sation .ausgestrahlt:
„Angesichts der Gefahren lautet unsere Forderung an die Bundesregie- rung, alle Atomkraftwerke sofort stillzulegen. Auch in den so genann- ten neusten AKW – die auch schon weit über 20 Jahre alt sind – kann es jeden Tag zur Kernschmelze kommen. Das hat der Bericht der Reaktorsicherheitskommission belegt.
Derzeit erscheint es allerdings denkbar unwahrscheinlich, dass sich die Regierung auf diese Forderung einlässt. Deshalb ist es uns wichtig, darauf hinzuweisen, was bei einer wahrscheinlichen Vertagung des Atomausstiegs um zehn weitere Jahre notwendig ist …

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Konzertierte Aktion

25.05.2011
Aus gewöhnlich gut unterrichteten Quellen erreichte uns "Das Sorglos-Päckchen", mit einem Button: "Private Entsorgung - Wir strahlen für eine energische Zukunft - Preiswerte Energie". Dazu kam das folgende Anschreiben:

KONZERTIERTE AKTION
Ihrer Bundesregierung & Ihrer Energieversorger,

aber lesen Sie selbst …

   

Prüfauftrag für alle AKW: 17 AKW abschalten

Die Fernseh-Sendung >KONTRASTE – Das Magazin aus Berlin< berichtete am Donnerstag, 17.03.11, in der Sendung um 22 Uhr unter dem Titel >Geheimer Prüfkatalog - Alle AKW vor dem Aus?<:

„Interne Unterlagen der Bundesregierung, die KONTRASTE exklusiv vorliegen, belegen: Allen deutschen Kernkraftwerken droht das AUS. Experten fordern neue Sicherheitsstandards, deren Umsetzung die Energiewirtschaft Milliarden kosten würde“.

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Konzert: Hot`N´Totten - LIVE

13.03.2011 11:00
Die Hot`N´Totten sind eine sieben-köpfige Band aus Schaumburg.
Jeder der Jungs hat seine eigene Vorliebe und Vorstellung von Musik, die sich zu der des anderen immer etwas unterscheidet. 
Im Ganzen ist die Erlösung vom grauen Alltag bei den Hot´n`Totten zu finden. Also schnell hin da und die Hüfte schwingen.

Und was wollt ihr? Remmi Demmi!

Das Video (mehr …)

   

E.ON muss E.OFF werden!
Kein Atommüll nach Grohnde – Erster Erfolg der Anti-Atom-Proteste

Im November letzten Jahres hatte sich im Landkreis Schaumburg ein breites Bündnis mit Organisationen aus den Bereichen Umwelt, Jugend, Kultur und Politik den Protesten gegen Atommüll-Transporte ange- schlossen. Mit der Aktion „Probesitzen“ von Emmerthal nach Grohnde ging am 15. Januar der Protest gegen Transporte mit hochgefährlichen Mischoxyd-Elementen (MOX) zum AKW Grohnde weiter.

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SpielSpass im grossen Saal
2. Pokemon-Turnier der Superlative

Spiel-Turnier
Sa 05.02., 11 Uhr
Pokemon-Competition 2 - 2011

Am Samstag ist es wieder soweit: Für alle Pokefans ist der Saal in der Alten Polizei für die 2. Pokemon-Competion geöffnet! Um 11.00 Uhr ist Einlass für alle Kinder und Jugendlichen von 6 bis 16 Jahren. Wenn maximal 32 Jungstars am Turnier teilnehmen wird mit der Siegerehrung gegen 19 Uhr das Turnier beendet sein. Niclas Stahlhut und Mika Prüfert bereiten den Contest wegen der grossen Nachfrage zum zweiten Mal vor.

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Selbstorganisation und selbstbestimmtes Engagement junger Menschen fördern

Berlin, 05.10.2010 - „Politik muss sich mehr als bisher um Rahmenbe- dingungen für Engagement kümmern“, sagt Florian Dallmann, stellver- tretender Vorsitzender des Deutschen Bundesjugendrings. Deswegen begrüßt der DBJR, dass die Bundesregierung jetzt eine Engagement- strategie entwickelt und vorantreibt. Die Jugendverbände in Deutsch- land werden sich aktiv an der Entwicklung einer nationalen Engage- mentstrategie beteiligen.

Engagement wird bereits in der Jugend gelernt. Junge Menschen engagieren sich ehrenamtlich, sie setzen sich für sich und andere ein. „Deswegen muss vor allem die Selbstorganisation und das selbstbe- stimmte Engagement junger Menschen ermöglicht und gefördert werden“, fordert Florian Dallmann. Kinder und Jugendliche brauchen Freiräume, die sie gestalten und besetzen können, in denen sie sich ausprobieren und Erfahrungen sammeln können. Sie brauchen dazu die notwendige finanzielle und strukturelle Förderung.

mehr: www.dbjr.de/index.php?lang=&m=2&id=391& oder PDF

Deutscher Engagementpreis für Ali Dogan

Berlin, 04.12.2010 - Ali Dogan, bis vor kurzem Vorsitzender des Bundes der Alevitischen Jugendlich in Deutschland e.V. (BDAJ), erhält den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises. Der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) gratuliert herzlich. Mit Ali Dogan wird der Vertreter eines Jugendverbandes ausgezeichnet, der sich für die Interessen alevitischer Jugendlicher sowie für den interkulturellen und interreligiösen Dialog einsetzt. 

mehr: www.dbjr.de/index.php?m=2&id=396& oder PDF-Datei

Info-Treffen 2:
Aktiv gegen Atommüll - Schaumburger für den Blauen Planeten

07.01.2011. Das Bündnis gegen Atomkraft Schaumburg lädt zur ersten Informationsveranstaltung 2011 zum Thema „Aktiv gegen Atommüll- Transporte“ ein. Am Montag, 10.01., 19 Uhr, berichtet Tobias Darge, Referent des Jugendumweltnetzwerkes Niedersachsen (JANUN), in der Alten Polizei über die Gefährdungen durch Atommüll, insbesondere den Transport von MOX-Brennelementen und Wiederaufarbeitungsanlagen.

Das Bündnis mobilisiert damit nach dem 1. Info-Treffen mit dem Obernkirchener Geologen Nickel im Dezember 2010 erneut zur Protest- aktion in Grohnde. Dort findet am Samstag, 15.01., eine grosse Aktion unter dem Motto „Probesitzen“ statt.

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Musik im Café

Was wir 2009 mit positiver Resonanz begonnen haben, setzen wir auf vielfachen Wunsch 2011 fort: Konzerte im Café. Diese Abend bieten eine Club-Atmosphäre, die Gelegenheit, neue Klänge bei einem Getränk nach Wahl zu goutieren und nette Leute zu treffen.

Begonnen haben wir Ende 2009 mit dem Duo Luamar - Katharina Ahlrichs (Vocal, Percussion) & Silvio Schneider (Gitarre), dann kamen 2010 Ferdy Doernberg, Weltmusiker aus Bad Nenndorf (Singer/Songwriter), die Berliner Formation MSV Brecht - Timo Vollbrecht, Hanno Stick, Bernhard und Peter Meyer, und das Jazz-Trio jojo goes jazz aus Schaumburg und umzu - Roman Rofalski (Klavier), Gero Parmentier (Bass), Christian Meißner (Schlagzeug) und Iris Köhler (am Shaker).

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StartUp 2011
Kabarett & Kleinkunst Stadthagen

StartUp – 7 schöne Geschenideen für Kabarett-und Kleinkunst-Fans

Mit StartUp gibt`s Kabarett und Kleinkunst auch im Frühling. Das Warten auf Paroli ist zu Ende. Mit StartUp stellen wir erneut Künstler und Künstlerinnen der bundesweiten Kabarett-und Kleinkunstszene vor. Dabei setzen wir auf das begeisterungsfähige Schaumburger Publikum und die bewährten Kooperationen mit der GEW & der IG Metall, sowie am 14. Januar auf die bewährte Zusammenarbeit mit Kultur Stadthagen e.V. zur Eröffnung des Kulturjahres 2011.
7 Kultur-Ereignisse – 7 schöne Geschenkideen!

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Schaumburger gegen atomare Steinzeit

Am 22.11.2010 wurde das „Anti-AKW-Bündnis Schaumburg“ von einem großen Kreis aktiver Atomkraft-GegnerInnen in der Alten Polizei gegründet. Olaf Buschmann, Initiator der Castor-Strecken-Aktion in Schaumburg: „Die Aktion an 5 Bahnhöfen, an der am 6. November mehr als 100 Menschen beteiligt waren, und der große Andrang zur Demonstration in Dannenberg am 13.11. zeigen, dass viele Menschen bereit sind, gegen die Atom-Politik und die Atom-Lobby aktiv zu wer- den“. Erklärte Absicht des neuen Bündnisses ist es, als „Aktions-Börse für Schaumburg“ (Udo Husmann) dieses bürgerschaftliche Engagement zu verstärken. Organisationen aus den Bereichen Kultur, Umwelt, Jugend - darunter die Alte Polizei, der Naturschutzbund NABU, Vamos, die Jusos - sowie Bündnis 90/Die Grünen, die SPD und die Linke und mehrere Einzelpersonen sind an den Aktionen für einen sofortigen Atom-Ausstieg beteiligt. „Gegen das Dinosaurier-Konzept der Energie- versorgung werden wir mit allen gemeinsam mobilisieren“, erklärt Michael Saalwasser (Vamos).

Mit Protesten gegen Atom-Technologie und Atommüll-Transporte, einer interessanten Informations-Kampagne, dem Ziel einer sofortigen Energiewende, wie sie z.B. die „Klima-Allianz“ bundesweit vertritt, sowie wirksamen Aktionen für alle wie „Stromwechseln jetzt“ und weiteren Aktivitäten will das „Anti-AKW-Bündnis SHG“ praktischen Widerstand gegen die Verlängerung des AKW-Betriebes setzen.

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Albtraum Atommüll - Film & Filmgespräch

Mit einem Filmabend beginnt am Fr 03.12.2010, 19 Uhr, in Stadt- hagen eine Reihe von Info-Abenden gegen Atomtechnologie und für die sofortige Energiewende. Der Dokumentarfilm „Albtraum Atommüll“ von Eric Guéret & Laure Noualhat (F 2009, 98 Min.), den Bündnis 90/Die Grünen in Kooperation mit dem neuen „Anti-AKW-Bündnis Schaumburg“ in der Alten Polizei vorstellen, sucht in Frankreich, Deutschland, den USA und Russland nach der „Wahrheit über den Atommüll“.

Zum Filmgespräch ist Heinz Nickel, Geophysiker und Salzstockexperte aus Obernkirchen, eingeladen. Er war einer der ersten Gutachter bei der Erkundung des Salzstocks Gorleben, dessen Eignung für ein Atom- müll-Endlager er von 1979 bis 1982 mit einer von ihm entwickelten Messtechnik untersuchte. Sein Ergebnis: Aufgrund der Struktur komme der Salzstock Gorleben für "die Endlagerung eventuell nicht in Frage". Seine Ergebnisse aus den 80er Jahren wurde aber bis jetzt zensiert oder verheimlicht. Erst im November 2010 konnte er sie bei einer Öffentlichen Sitzung des 1. Untersuchungsausschusses (Gorleben) der 17. Wahlperiode im Bundestag vorstellen.

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Alle-Jahre-Wieder(sehns)-Party
Sa 25.12.2010, 22-03 Uhr

Die Kult-Party in der Alten Polizei erwartet mehrere Hundert Gäste ab 18, junge Leute, die zu Weihnachten FreundInnen in Stadthagen treffen und zusammen feiern wollen. Natürlich mixt das real-sound- project am turntable, DJ-Laptop, Lightshow etc. (www.real-sound-project.de).

Der Ticket-Vorverkauf (5.- EUR) hat begonnen: 
Bis Do., 16.12., im Infobüro des Kulturzentrums: Mo-Fr 9-12:30 Uhr und Mo-Do 14-17 Uhr,
ab Fr 17.12., dann ggf. die Restkarten im „Buchladen“ Echternstrasse.

   

Neue Anti-AKW-Proteste:
Mitwirken erwünscht!

Während im Wendland am Wochende vom 05.-08.11.2010 die grössten Protestaktionen seit Jahrzehnten erwartet werden, können alle, die nicht dabei sein können, auch zu hause etwas Konstruktives tun:

Atomausstieg selber machen! Stromanbieter wechseln!

Mit jeder Stromrechnung die wir bezahlen, investieren wir in die Atomindustrie. Die Kampagne „Kein Geld für gefährliche Atomkraftwerke“ ruft zum Wechsel des Stromanbieters auf und bietet viele Informationen und Links zu unabhängigen Ökostromproduzenten.

Weitere Informationen: www.atomausstieg-selber-machen.de

 

SpielSpass im grossen Saal
Pokemon-Turnier der Superlative

SpielSpass im grossen Saal
Sa 30.10.2010, ab 11-19:30 Uhr
Pokemon-Turnier der Superlative

Beim ersten Pokemon-Wettbewerb im Kulturzentrum Alte Polizei können sich Kinder und Jugendlichen zwischen 6 und 16 Jahren Ende Oktober in einer Tabelle mit bis zu 32 TeilnehmerInnen messen. Wer ins Finale kommt, gewinnt einen Pokal.

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Streckenaktiv - statt radioaktiv
Castor-Streckenaktionen in SHG

Streckenaktiv - statt radioaktiv
Sa 23.10., 11:55 bis 14:30 Uhr
Castor-Streckenaktionen in SHG

Kreativ und informativ geht es zu, wenn sich SchaumburgerInnen am Sa., 23.10.10, am „Castor-Streckenaktionstag“ beteiligen werden. Als Zeichen des Protestes gegen den Transport gefährlicher Substanzen aus Atommeilern in Frankreich und Deutschland finden entlang der möglichen Bahnstrecken zwischen La Hague und Gorleben, Jülich und Ahaus sowie Karlsruhe und Lubmin an diesem Tag vielfältige Protest- Aktionen statt: Gegen Atommüll-Transporte, gegen Atom-Energie- und für regenerative Energie-Erzeugung.
Die Initiative für diese Proteste geht von der „AG Schacht Konrad“ aus, in der seit vielen Jahren AnwohnerInnen des „Atom-Klos“ in Salzgitter für die Räumung dieses sogenannten „Zwischenlagers“ kämpfen.

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Wer gewinnt beim Tamtam der Pressemitteilungen und Medien?

Stadthagen, 15.09.2010, ks. Gibt es lokale Gewinner eines Projektes, das mit einer Anschubfinanzierung des Bundes entwickelt wird, die von Anfang an für fünf Jahre angekündigt wurde? Alle, die nichts direkt mit dem „Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser“ zu tun haben und die Arbeit des „MHG Schaumburg“ nicht zur Kenntnis nehmen, können darüber eigentlich auch keine qualifizierten Aussagen treffen. Jetzt wird in einem lokalen Printmedium die Gruselfrage aufge- worfen: „Droht eine Geldquelle zu versiegen?“ - bad news are good news? Warum warten Medien mit solchen Schlagzeilen, die weit neben der Sache liegen auf?

Demographischer Wandel? Älter, bunter, vereinzelter? Politiker ohne Antworten? Wir haben 2008 als soziokulturelles Zentrum in Stadthagen mit drei Partner-Organisationen begonnen, das Projekt „MGH Schaum- burg“ zu realisieren. Es wird vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert und wir wollen es mit der bewilligten Bundesförderung bis Ende 2010 und dann, sofern die in Aussicht gestellte Förderung für das 5. Projektjahr kommt, auch 2012 zusammen mit vielen bürgerschaftlich Engagierten weiterentwickeln.

Was hier entstanden ist, kann man dort erleben, wo sich die Beteilig- ten in den vielen neu entstandenen Angeboten treffen, Generationen übergreifend, interkulturelle und kreativ. Oder beim Austausch im MGH-Forum, an dem sich inzwischen mehr als 20 Aktive beteiligen, die in diesem bisher größten Vorhaben der Alten Polizei involviert sind.
(Nebenfrage: Wieviele Mitglieder haben die Jugend-Organisationen der Parteien im Landkreis Schaumburg?)

Für die Absicherung der MGH-Aktivitäten nach 2011/2012 arbeiten wir u.a. in dem seit Ende 2009 entstehenden Bundes-Verband Mehrgene- rationenhäuser und dem Netzwerk der Mehrgenerationenhäuser in Niedersachsen mit. Viele Vorhaben, die mit Mitteln des Bundes in Gang gekommen sind und noch kommen werden, sollten den Lackmus-Test bestehen und über den Förderzeitraum von fünf Jahren hinaus arbeitsfähig bleiben.
Die Antworten auf die Frage, wer sich dann an der notwendigen Finanzierung beteiligen wird, hängen sicherlich nicht unwesentlich davon ab, ob die Arbeit des MGH SHG in der lokalen, regionalen und Landes-Öffentlichkeit sachgerecht präsentiert werden kann. Wir werden unser Bestes versuchen.

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MGH-Startseite -->Weiterförderung des Bundes sichert die MGH-Jahre … Zum Hintergrund --> MGH-SHG im Aktionsprogramm des BMFSFJ
Aktuelle Angebote --> MGH-Bausteine von A-Z
MGH-Bausteine als PDF --> Das MGH-Schaumburg lädt ein
    

   

alte polizei live: 
Rebecca Carrington & Colin Brown

folgt …

  

   

alte polizei live: Jope im Semifinale

local heroes niedersachsen 2010 – IHR SPIELT DIE MUSIK

Semi-Finale
Fr 10.09.2010, 19:00 Uhr

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Martin Weiss World Sinti Jazz Ensemble – Hommage an Django Reinhardt

Aktuelles
04.09.2010
   
Martin Weiss mit seinem Ensemble live in der alten polizei und auch aktuell im Internet
   
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alte polizei live

Aktuelles
04.09.2010
   
Martin Weiss macht den Anfang …

Unter dem Titel „alte polizei live“ werden Sie zukünftig kurz nach dem Konzert oder der Veranstaltung ein Video in Netz finden (so wir es schaffen [zeitlich] und so wir es dürfen [rechtlich]).

Die Testphase lief mit „local heroes“ und wir konnten im Contest sämtliche Konzerte aufzeichnen. Soweit sie noch nicht im Netz sind folgen sie in den nächsten Tagen. …

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Die >alte polizei< im denkmalgeschützten Ensemble
mit Renaissance-Schloss und dem Museum Amtspforte