Wir kennen die Rechnung - deshalb wollen wir die
100%-Erneuerbare-Energie-Region SHG jetzt!
SHG - auf zu den Regionen mit Visionen!

4-Min.-Beitrag von Peter Wedel zum Thema Lebensstil (mit Benno Fürmann u.a.)
mehr: www.germanwatch.org

Als „Aktions-Börse für Schaumburg“ verstärken wir das bürger- schaftliche Engagement für die Entwicklung einer 100%-Erneuerbare- Energie-Region – und gegen die marode AKW-Technologie! Große Netzwerke wie die „Klima-Allianz“ vertreten dieses Konzept bereits bundesweit sehr erfolgreich und unsere Region liegt in Reichweite des Pannen-Meilers in Grohnde …

Wir brauchen eine zügige Energiewende jetzt! Organisationen aus den Bereichen Natur- und Umweltschutz, Jugend, Kultur und Politik - darunter der Naturschutzbund NABU, Vamos, die Jusos, das Kulturzen- trum Alte Polizei sowie Bündnis 90/Die Grünen, DIE LINKE, die SPD und mehrere Einzelpersonen sind an den gemeinsamen Aktionen für einen sofortigen Atom-Ausstieg beteiligt: 
Atomausstieg-selber-machen
& Grohnde abschalten!

Der Streit um den Vorrang für Erneuerbarer Energie jetzt und in Zukunft ist jung – viele Kinder und Jugendliche engagieren sich für eine lebenswerte Zukunft und investieren Zeit und Energie für kreative Aktionen:

FreeVideoCoding.com

Wir zeigen dir die Alternativen auf. Die Zukunft ist erneuerbar!
Quelle: Jugendbündnis Zukunftsenergie - JBZE

Ob jung oder alt, Einzelperson, Privathaushalt, Organisation oder politisches Gremium – auf verschiedenen Ebenen können wir aktiv dafür streiten, dass die Energiewende in Deutschland nicht einge- schläfert wird. Am 22. Nov. 2010 von einem großen Kreis aktiver Atomkraft-GegnerInnen begründet, lädt unser Bündnis alle Inter- essierten zu gemeinsamen Protestaktionen und Informations-Veran- staltungen ein.

Unser monatliches Forum findet in der Regel am 1. Dienstag im Monat um 19 Uhr im Kulturzentrum Alte Polizei in Stadthagen statt. In der Regionalkonferenz Grohnde treten wir zusammen mit Büger- Netzwerken aus weiteren Nachbar-Regionen dieses AKWs für das gemeinsam Ziel ein: Grohnde abschalten! (http://grohnde-abschalten.de). Und wir beteiligen uns an Kampagnen und Aktionen der Anti-AKW-Bewegung 
(s. www.ausgestrahlt.de & www.fukushima-2012.de).

Einen Schritt können alle sofort selber machen: Wer als Stromkunde nicht mehr dazu beitragen will, dass noch mehr Atommüll produziert wird, sollte sofort den Stromwechsel-Antrag stellen. 
Das geht schriftlich per Post, natürlich auch online – und tut gar nicht weh! Nur Mut!

Gebührenfreie Ökostrom-Hotline: 0800-762 68 52

Vielleicht ist einer der vier Anbieter, die keine Aktien im Atom-Geschäft haben und von den grossen Umwelt- und Naturschutz-Verbänden bundesweit empfohlen werden, sogar preiswerter als E.ON, der Monopol-Anbieter in unserer Region.

kundenzufriedenheit.png (39934 Byte)

Kaum ein Stromkonzern hat heute nicht einen >sauberen, grünen Strom< im Angebot. Das Dilemma: Wer als Stromkunde solche Anbieter wählt, finanziert direkt oder indirekt die Firmenbereiche desselben Unternehmens mit, die Strom aus Atomkraftwerken vermarkten oder mitfinanzieren. Aber es gibt echte Alternativen zum Atomstrom:

Das Grüner Strom Label

Das Grüner Strom Label kennzeichnet Ökostromprodukte mit hohem Umweltnutzen. Zentrales Kriterium der Zertifizierung ist, dass die Stromanbieter mit einem festen Betrag je verkaufter Kilowattstunde den Ausbau erneuerbarer Energien fördern. Verbraucherinnen und Verbraucher, die solchen Ökostrom beziehen, leisten einen aktiven Beitrag zur Energiewende.

Das Label wird getragen von mehreren gemeinnützigen Umwelt- organisationen, Verbraucherschutzverbänden und Friedensinitia- tiven. Es gibt Verbrauchern die Gewissheit, dass ihre Entschei- dung für Ökostrom einen Mehrwert bewirkt.

Wir wollen als Bürgerbewegung Einfluss auf die politischen Entschei- dungen für eine zügige Energiewende nehmen. Zur Kommunalwahl im September 2011 haben wir den Parteien Wahlprüfsteine vorgelegt – die Antworten veröffentlicht, damit sich alle ein Bild von den ener- giepolitischen Schwerpunkten der Parteien zur Wahl machen können.

Zur notwendigen Neuorientierung der Energiepolitik in unserer Region gehört jetzt u.a. die Übernahme der Stromnetze in die Regie kommu- naler Träger bzw. eines regionalen Verbundes: Diese >Rekommunal- isierung< wird bundesweit heiß diskutiert. Denn damit ist auch die Erwartung verknüpft, durch die zu erwartenden Einnahmen aus dem Geschäft mit den Stromleitungen Gewinnen in den Ausbau regenera- tiver Energieerzeugung der Region zu stecken.

Auch in Schaumburg laufen die Lizenzen für die Stromnetze, die vor 10 oder 20 Jahren an E.ON-Weser vergeben wurden, in mehreren Kommu- nen zwischen 2012 und 2014 aus. Deshalb ist jetzt die Zeit, vom Prinzip der 80er und 90er Jahre „Markt vor Staat“ (= Gewinne für die externen Stromnetzbetreiber, Lizenzgebühren für die Kommunen) zurückzukommen zu einer gemeinwesen-orientierten Regelung. Von der möglichen >Wertschöpfung> für die Region sind vielfältige positive Effekte zu erwarten. Das Modell der Stadtwerke Rinteln führt seit mehreren Jahren vor, wie eine solche Rekommunalisierung auch betriebswirtschaftlich erfolgreich funktionieren kann.

Das Netzwerk 100ee-regionen verfügt über viele positive Erfahrungen mit einer effektiven Neuorientierung der regionalen Energiepolitik.

Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien (YouTube)

Fachkompetenz jenseits der Akteure der Atomlobby steht uns seit Jahren zur Verfügung. So hat sich frühzeitig an der Universität Hannover ein Arbeitskreis zu diesem Themenfeld gebildet.

Viele intelligente Lösungen sind bereits einsatzfähig oder werden in den nächsten Jahren tragfähige Modelle für eine dezentrale, demokratische und soziale Energieversorgung liefern. Dazu braucht es heute schon nicht mehr die viel diskutierten großen Strom-Trassen, um die Offshore-Windanlagen in der Nordsee mit Industriegebieten in Süddeutschland zu verbinden. Denn zum einen beginnen die süddeutschen Bundesländer endlich selbst, Windräder aufzubauen; zum anderen bieten intelligente Steuersysteme für dezentral erzeugte Energie gänzlich neue Wege einer verlässlichen Energieversorgung für Grund- und Spitzenlasten.

FreeVideoCoding.com

Film: Das Kombikraftwerk | Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien

Film: Schwarmstrom | Quelle: Lichtblick

FreeVideoCoding.com

Vordenker einer zukunftsfähigen Energieversorgung jenseits fossiler Energiequellen haben in den 90er Jahren begonnen, Netzwerke für die Etablierung erneuerbarer Energien zu bilden. Hermann Scheer, Präsi- dent von EUROSOLAR, der Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien, und Träger des Alternativen Nobelpreis, wurde 2003 Vor- sitzender des Weltrates für Erneuerbare Energien (WCRE).

SOLARZEITALTER, die Zeitschrift von EUROSOLAR, bietet eine Fülle neuester Erkenntnisse für die zügige Realisierung einer Energiewende, die diesen Namen verdient. EUROSOLAR-Veranstaltungen bieten Anre- gungen, die auch für Schaumburg äußerst relevant sein können: So findet im April 2012 ein Symposium über virtuelle Kraftwerke und Stromspeicher statt, die eine zentrale Rolle für den Ausbau regene- rativer Energien spielen werden (s. http://www.eurosolar.de/de/).

Mehrere internationale Konferenzen des WCRE befassten sich vor allem mit der beschleunigten Einführung Erneuerbarer Energien und der Bekämpfung der Privilegien und Subventionen fossiler Energien. Insbesondere einer Renaissance der Atomenergie treten diese Organisationen entgegen (http://www.wcre.de/en).

wcre_header_short.jpg (31256 Byte)

Und was hat das alles mit Detmold zu tun? Einfach mal reinschauen! Was in Detmold geht …

DetmoldErneuerbareEnergien.png (321078 Byte)


SHG - auf zu den Regionen mit Visionen!


   

update 29.03.2014

     

Die >alte polizei< im denkmalgeschützten Ensemble
mit Renaissance-Schloss und dem Museum Amtspforte